Seit ich denken kann, will ich einen Hund – einen Collie. Durch familiäre Umstände hab ich erst im Alter von 15 Jahren mir selbst einen Collie erworben. Corona (gerufen Cindy) vom Bienenfleiß – ein Collie aus einer heute noch anerkannten Zucht. Damals wohnte ich noch im Elternhaus mit relativ kleinem Grund und Boden, aber trotzdem hatte der Hund/die Hunde genügend Auslauf. Bedingt durch Ausbildung, Beruf und Familie war ich nicht in der Lage bzw. hatte ich nicht die Zeit, in die Colliezucht einzusteigen.
Mittlerweile bewohne ich mit meiner Familie ein Haus in der Südpfalz in Vollmersweiler, einer kleinen Ortschaft mit rd. 260 Einwohnern. Der Traum vom Collie und der Colliezucht wurde weitergeträumt – jetzt besitzen wir 6 Colliehündinnen und einen Rüden und haben mit der Colliezucht begonnen. Unser traumhaft schönes Grundstück mit 800 m² Fläche bietet unseren Hunden ideale Voraussetzungen für eine zufriedenstellende Haltung. Das größte Kompliment erhielten wir von einem Zuchtwart, der bei einer Wurfabnahme die Aussage machte „vorzügliche Zwingerhaltung“. Wenn wir dieses für uns selbst auch auferlegtes Niveau nicht mehr halten können, werden wir die Hundezucht nicht mehr betreiben.
Unsere älteste Tochter, die zwischenzeitlich einen eigenen Haushalt führt, hat sich einen Rüden vom A-Wurf vorbehalten. Da sich ihr Arbeitsplatz aber in Vollmersweiler befindet, ist Andy jeden Tag bei uns anzutreffen.
Wohin andere in Urlaub fahren, dort wohnen wir. Also ist die Urlaubsfrage auch schon geklärt, zu der selbstverständlich auch die Unterbringung und Verpflegung der Hunde zählt.
Von einer Halterin von Zwergschnauzern wurde mir gegenüber der Collie immer als der „König der Hunde“ bezeichnet (schon lange bevor es den König der Löwen gab) – dem gibt es nichts hinzuzufügen.